25.02.2024, 09:45 Uhr

Die ökumenische Kampagne steht auch 2024 unter dem Zeichen der Klimagerechtigkeit.

Von Aschermittwoch, 14. Februar, bis Ostersonntag, 31. März, soll uns dabei das Motto „Weniger ist mehr – jeder Beitrag zählt“ Inspiration und Ansporn sein.

Sonntag, 25. Februar, 9.45 Uhr, Kirche Bruder Klaus, Aebistr. 86
Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Kampagne von HEKS und Fastenaktion. Unser Überkonsum heizt die Klimakrise an. Mit welchen klimafreundlichen- und schützenden Beiträgen können wir Gegensteuer geben? Wir wollen uns gegenseitig inspirieren und motivieren. 
Mitwirkende Pfr. Peter Bernd, Pfrn. Regula Remund, Theo Hofer (Blue Community), Religionspädagogin Katrine Jung und Schüler*innen der 5. und 6. Klasse.
Anschliessend Apéro.  

Im sechsten Bericht des Weltklimarats (IPCC) wird festgehalten: Die Auswirkungen der Klimaerwärmung sind stärker, schneller und ungerechter, als bisher angenommen wurde. Auf in Armut lebende Menschen sind die Auswirkungen überproportional hoch.  
Jedes zusätzliche Zehntelgrad Erderwärmung hat gravierende Folgen für Mensch und Tier: einen höheren Meeresspiegel, vermehrt Hitze, Dürren, Erosion, Hochwasser mit mehr Toten, mehr Hunger und mehr Migration. Fakt ist: Unser Handeln hat Einfluss aufs grosse Ganze. Unser Überkonsum feuert die Klimakrise an. Zudem ist er ungerecht, weil er von den endlichen Ressourcen unserer Erde unnötig viel verbraucht; Ressourcen, die anderen für ihr tägliches Überleben fehlen. 
Wie kann es gelingen, das eigene, scheinbar unbedeutende lokale Engagement aufrechtzuerhalten und angesichts der schier unermesslichen globalen Herausforderung nicht zu resignieren?  

Genau an diesem Punkt, wo Resignation und Apathie das Zepter übernehmen wollen, setzt das Kampagnenmotto ein: „Weniger ist mehr – jeder Beitrag zählt.“ 
„Weniger ist mehr“, nicht nur ein altbekannter Spruch, sondern ein wegweisendes Leitwort, das uns durch den Alltag und seine Entscheidungen navigieren kann: Ein Weniger an Konsum, Stress und Mobilität bedeutet ein Mehr an Wohlbefinden, Achtsamkeit und Gerechtigkeit. Wenn wir mit weniger leben und dadurch weniger CO2-Emissionen verursachen, leisten wir unseren individuellen Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit weltweit. Die niederländische Theologin Arianne von Andel erinnert uns daran, dass wir einerseits Menschen mit Grenzen und Unvollkommenheiten sind, dass wir aber andererseits auch mit einem göttlichen Funken, einem riesigen Potential, ausgestattet sind, um Gutes zu tun. 

Diese Hoffnung können wir unter anderem im Gottesdienst und bei einer feinen Fastensuppe teilen. Ich freue mich darauf. Und nicht zu vergessen: „Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“ Konfuzius 
Regula Remund, Pfarrerin 

Flyer Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Kampagne

Spenden − im Kleinen Grosses bewirken 

© Partner sein

Mit Ziegen siegen: neue Perspektiven in Uganda. Das unterstützte Projekt der Fastenkampagne 2024 
In Uganda gibt es viele Aids-Waisen, welche oft bei Verwandten leben. Für ihren Lebensunterhalt arbeiten sie hart in Haus und Hof. Dank Ihrer Spende wird einem Waisenkind eine Ziege geschenkt. Durch diese werden das Selbstwertgefühl und die Position der Kinder in der Pflegefamilie gestärkt; nicht zuletzt auch durch die Einnahmen aus dem Verkauf von Milch, Fleisch und Jungtieren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Infos zum Projekt:

 

 

 

Ökumenische Fastensuppen 2024 

Das gemeinsame Essen einer Suppe hat in der Ökumenischen Kampagne eine lange Tradition: Viele Personen kommen am Tisch zusammen und zeigen sich mit einer Spende solidarisch mit Menschen im Süden. Dazu gibt es Informationen zum Projekt in Uganda, das 2024 mit Ihren Spenden unterstützt wird. 

Daten der Fastensuppen 2024

Infos:

buero.paulushaus@ref-bielbienne.ch

Kosten:Kollekte

VERANSTALTUNGSORT
Ortsangaben siehe im Beschrieb
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