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Die Codewörter antisemitischer Verschwörungsmythen und was dahinter steckt

Mittwoch, 18. August, 19:30

Vortrag von Dina Wyler, Geschäftsführerin Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA)

Bereits vor den Ereignissen vom Februar, als die Tür der Bieler Synagoge mit Nazi-Symbolen zerkratzt wurde, hatten wir von der CJA aus geplant, eine Veranstaltung zum Zusammenhang zwischen Antisemitismus und Sprache durchzuführen. Wir konnten dafür Dina Wyler von der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus engagieren.

Verschwörungstheorien entstehen selten im luftleeren Raum, sondern greifen bereits bestehende Mythen auf und «verpacken» diese neu. Auch antisemitische Vor­urteile kursieren immer wieder in Verschwörungstheo­rien. Während der Coronapandemie wurden die Juden beispielsweise als Treiber und Profiteure der Krise beschuldigt. Der Antisemitismus in Verschwörungsthe­orien ist nicht immer auf den ersten Blick er­kennbar, doch bestimmte Begriffe, die in vielen Ver­schwörungstheorien vorkommen, deuten auf eine an­gebliche jüdische Weltverschwörung hin.

Dina Wyler ist in Zürich aufgewachsen. Nach ihrem Ba­chelor in Politikwissenschaften an der Universität Zü­rich mit Schwerpunkt Schweizer Politik setzte sie ihr Studium an der Boston University fort und schloss die­ses mit einem Master in Internationalen Beziehungen und Religion ab. Bis kurz vor der Corona-Krise lebte sie in New York und erarbeitete Bildungsprojekte, welche zum Ziel haben, den Dialog zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu stärken und Vorurteile abzu­bauen.

Wegen Corona bitten wir um Anmeldung: Pfr. Lukas Hohl, 044 844 03 17, hohl.l@bluewin.ch
An derselben Adresse können auch Flyer bestellt werden.

Im Neuen Museum Biel, Robert-Saal, Seevorstadt 52

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