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I see you and you see me

Freitag, 25. September, 17:00 - 20:00

Autorinnengespräch zu (Un)sichtbarkeit, Rassismus und Teilhabe

25. September, 17 Uhr Eröffnung der Ausstellung, 18 Uhr Autorinnengespräch mit Lesung und Musik, Stadtkirche, Ring 2

Mit Fotoausstellung zum Buch «Cities of Entanglements» (2019, dt. Verwobene Stadtwelten), Buchverkauf und Vorstellung des Oktober-Hefts Neue Wege 10.20: Demokratie in der Krise

Vor manchen Dingen verschliessen wir lieber die Augen. Zum Beispiel anerkennt die Schweiz nicht gerne, dass sie eine koloniale Vergangenheit hat. Viele Menschen möchten sich lieber nicht mit Rassismus auseinandersetzen. Augen verschliessen bedeutet, Menschen auszuschliessen. Sichtbar werden, sprechen können und gehört werden ist jedoch eine zentrale Voraussetzung, um in einer Demokratie zu partizipieren und an der Gesellschaft teilzuhaben.

Im Gespräch mit Barbara Heer, Arbeitskreis für Zeitfragen, und Geneva Moser (NEUE WEGE), geht es um (Un)Sichtbarkeit, Rassismus und das Zusammenleben in einer vielfältigen Stadt – sei es Johannesburg, Maputo oder Biel. Texte von Fork Burke und Myriam Diarra aus dem neu erschienen Buch „I will be different every time. Geschichte der Schwarzen Frauen in Biel“ setzen
einen weiteren Akzent.

Fork Burke und Myriam Diarra sind Co-Autorinnen des Buches «I will be different every time. Schwarze Frauen in Biel» (2020). Es macht Frauen mit ihren Stimmen, Biographien, und Lebenswelten sichtbar, die in der Schweiz selten zur Kenntnis genommen werden.

Barbara Heer, Studienleiterin vom Arbeitskreis für Zeitfragen, untersucht in ihrem Buch «Cities of Entanglements» (2019), wie Kolonialismus und Apartheid das Zusammenleben zwischen Arm und Reich, Schwarz und Weiss in Johannesburg und Maputo prägen. Durch hohe Mauern und Segregation soll Armut und Ungleichheit unsichtbar gemacht werden. Die Tatsache, dass diese disparaten Lebenswelten aufs Engste voneinander abhängig sind, wird von den weissen Eliten und der Geschichtsschreibung häufig geleugnet.

SRF NEWS Interview mit Myriam Diarra zum Buch „I will be different every time“

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