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Jüdischer Vater, nicht-jüdische Mutter – doppelte oder halbe Identität?

Dienstag, 14. Juni, 19:30

Lesung von und Gespräch mit Regula Weil: «Jüdischer Vater, nicht-jüdische Mutter – doppelte oder halbe Identität?»

Menschen mit jüdischem Vater und nichtjüdischer Mutter sind nach der Halacha, dem jüdischen Gesetz, keine Jüdinnen und Juden. Viele jüdische Gemeinden nehmen sie nicht auf und doch sind sie Teil ihrer Familien. Die vaterjüdischen Geschichten des Buches «Väter unser» bringen das Glück oder das Dilemma einer hybriden Identität auf den Punkt. Es geht um Menschen mit jüdischen und nicht-jüdischen Wurzeln, die sich mitChuzpe, Selbstbewusstsein, Stolz, aber auch mit Bedauern und Zerrissenheit mit ihrer Herkunft und ihren Folgen auseinandersetzen. Erzählt wird die subjektive Sicht auf die eigene Doppeltheit – oder Halbheit – anekdotisch, humorvoll und mit gewitzter Distanz. Wir bitten um eine

Regula Weil ist Lehrerin in Biel. Zuvor leitete sie 10 Jahre lang eine zweisprachige Schule. Zu ihren Spezialgebieten gehören Schulmusik, Leadership und Neue Autorität nach Haim Omer. Ihre Eltern, der Vater Jude, die Mutter Nichtjüdin, führten in Bern eine Drogerie und waren in der Jüdischen Gemeinde aktiv.

Regula Weil hat mit anderen AutorInnen zusammen am Buch «Väter unser» mitgearbeitet. Es erschien 2021 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

Anmeldung, um die Anzahl der Teilnehmenden möglichst genau zu wissen: Lukas Hohl 044 844 03 17, hohl.l@bluewin.ch

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