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Kochkunst aus aller Welt – Georgien

Mittwoch, 25. August, 12:00 - 13:30

Georgien hat sozusagen einen Fuss in Europa, den anderen in Asien. Ein eher kleines Land an der Ostküste des Schwarzen Meeres und den Südhängen des Kaukasus gelegen, im Norden begrenzt durch Russland, im Süden durch die Türkei, Armenien und Aserbaidschan. Das Land ist fast doppelt so gross wie die Schweiz, hat aber nur rund halb so viele Einwohner. An der Schwarzmeerküste mit ihrem mediterranen Klima werden Zitrusfrüchte, Granatäpfel, Baumnüsse, Gemüse wie Tomaten, Gurken, Auberginen und Kartoffeln sowie Obst angebaut. Georgien hat aber auch Weinbaugebiete.

Gegessen wird sehr vielfältig, je nach Region lieber scharf oder mild. Fleisch, Wild und Geflügel ist besonders beliebt – alles ausser Pferdefleisch. Auch getrunken wird gerne. Überhaupt spielt Essen eine wichtige Rolle in Georgien.

Bei Festessen wird die Tafel von einem sogenannten Tamada geleitet. Er ist der Tätschmeister des Festes und ganz wichtig: Er sorgt für einen geordneten Ablauf der Feier und bringt die Trinksprüche aus. Das sind aber nicht irgendwelche faulen Sprüche, sondern es wird erwartet, dass der Tamada geistreich ist, im besten Fall sogar aus dem Stegreif ein Gedicht kreiert. Er muss aber auch dafür sorgen, dass nicht zu viel getrunken wird. Nach jedem Trinkspruch wird nämlich das Glas in einem Zug geleert.

Kosten: Erwachsene Fr. 12.- | Kinder ab 10 Jahren Fr. 6.-
Anmeldung bis am 23. August:
032 365 35 36 oder buero.paulushaus@ref-bielbienne.ch

 

Warum wir Menus aus aller Welt kochen

Seit Urzeiten ist Essen eine gute Gelegenheit, sich kennen- und schätzen zu lernen, Vorurteile ab- und Toleranz und Verständnis aufzubauen. Darum wird in Madretsch am Mittagstisch jeden zweiten Monat ‚aus aller Welt‘ gekocht. Mit dabei im Kochteam ist immer mindestens eine Köchin oder ein Koch aus dem betreffenden Land. Das bietet uns die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen mit Menschen, die hier heimisch werden möchten oder es bereits sind, deren Kultur, Gewohnheiten oder eben auch Küche wir jedoch kaum bis gar nicht kennen. Oder vielleicht meinen zu kennen, bis wir feststellen: Fremdes ist manchmal gar nicht so fremd – oder vermeintlich Bekanntes halt doch ganz anders als wir dachten.

Viele Zutaten, die wir jeden Tag selbstverständlich nutzen, kommen von weit her, das Exotische ist längst eingebürgert – auf unseren Tellern. Doch denken wir daran, dass nicht nur feine Rezepte, Gewürze, Gemüse und Früchte, sondern auch Menschen zu uns kommen – oft nicht freiwillig – und dass sie ebenso eine Bereicherung für unseren Alltag sein können wie all die feinen Sachen, die auch einmal fremd waren und von weither gekommen sind.

In diesem Sinne: unsere Türen stehen allen offen. Gastfreundschaft in den Küchen der Welt ist der magische Ort, wo aus Fremden Freunde werden. Kommen Sie mit uns auf eine kulinarische Weltreise. Wir freuen uns auf bereichernde Begegnungen!

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