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Nachdenken über das koloniale Erbe

Samstag, 24. April, 9:00 - Donnerstag, 20. Mai, 16:00

Ausstellung auf der Kirchenterrasse der Stadtkirche Biel

Vom 24. April bis 20. Mai

Der Arbeitskreis für Zeitfragen freut sich, dass die Freiluft-Ausstellung von Cilgia Rageth nach Biel kommt. Es handelt sich um eine Kunstinstallation mit Work in Progress-Charakter, welche auf mehrjähriger Wanderschaft ist. Sie soll in allen Landesteilen und in allen vier Sprachregionen der Schweiz an 40 – 50 Standorten mit den Themenschwerpunkten Söldnerwesen und Menschenzoos aufgebaut werden.

Die Idee zu diesem Projekt entstand vor rund 20 Jahren, als sich Cilgia Rageth (Bern) mit dem Schweizer Söldnerwesen und den internationalen Menschenzoos auseinanderzusetzen begann. Die zündende Idee zur Umsetzung kam ihr im Herbst 2019. Seit damals arbeitet sie an der Realisierung ihres Projekts. Durch die zunehmende Bedeutung der Black Lives Matter Bewegung auf der ganzen Welt und auch in der Schweiz gewinnt die Ausstellung immer mehr an Aktualität.

Das Projekt dient als visueller Anstoss für einen Auseinandersetzungsprozess mit unserem kolonialen Erbe. Man beginnt zu lesen und erfährt die Geschichte unseres Söldnerwesens und der Beteiligung der Schweiz an der Sklaverei.

www.cilgiaragethkunst.ch

Die Ausstellung auf der Kirchenterrasse ist bis am 20. Mai von Dienstag – Samstag von 9-16 Uhr offen.

Mission21 organisiert im Mai ein Webinar zum Thema Mission und Kolonialismus: www.mission-21.org/was-wir-tun/veranstaltungen