Befreiungstheologischer Zugang zur Offenbarung des Johannes

Die Sehnsucht nach einer anderen Welt, die gerechter geordnet ist als die gegenwärtige, durchzieht das letzte Buch der Bibel. Es soll nicht immer so weitergehen, wie bisher! Damit widersprach es den Herrschaftsansprüchen Roms im 1. Jahrhundert und setzte dem unendlichen Imperium Grenzen. Im Kontext der politischen Geschichte wird Endansage zur prophetischen Aufgabe. Doch wie kommt denn das Ende? Eine befreiungstheologische Lektüre der apokalyptischen Visionen macht deutlich, woran die Menschen und die Erde leiden, und versucht, einen Handlungsraum zu eröffnen. Die Offenbarung wird damit zur Sehschule und zum Appell, aufzuwachen und sich an der Verwandlung der Welt zu beteiligen.

Einführung: Monika Hungerbühler, Stiftungsrätin der Aeneas-Silvius-Stiftung

Die Aeneas-Silvius-Stiftung lud zur Ringvorlesung „Endlichkeit und Unendlichkeit“ ein. Am 7. Dezember 2021 hielt Prof. Dr. Luzia Sutter Rehmann, Theologische Fakultät der Universität Basel und Studienleiterin Arbeitskreis für Zeitfragen, Biel, eine Vorlesung, die nun online zur Verfügung steht.

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