Das Bieler Begegnungstandem

Auf Augenhöhe

Das Projekt

Das Projekt ‹Auf Augenhöhe – Das Bieler Begegnungstandem› wird während zweier Jahre durch den Arbeitskreis für Zeitfragen (AfZ) der reformierten Kirchgemeinde Biel geführt. Finanziert wird es durch die Fondia-Stiftung, die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn und die deutschsprachige reformierte Kirchgemeinde Biel. Das Begegnungstandem ist offen für Hiesige und Flüchtlinge, unabhängig von Religion, politischer Orientierung oder Aufenthaltsstatus.

Machst Du mit? Möchtest Du Dich für etwas Neues engagieren?

Beim ‹Begegnungstandem› können Menschen mitmachen, die an Begegnungen auf Augenhöhe mit Menschen unterschiedlicher Prägungen interessiert sind. d.h. einerseits Hiesige aus Biel und Umgebung und andererseits Newcomers (geflüchtete NeuzuzügerInnen). Mit den Interessierten werden Gespräche geführt und 10 individuelle Zweierteams – ‹Tandems› gebildet. Die Newcomers und die Freiwilligen bereichern Alltag und Freizeit mit gemeinsamen Aktivitäten; z.B. beim Spracherwerb oder beim Kennenlernen der Region. Newcomers teilen ihre Interessen und Fähigkeiten mit den Freiwilligen; z.B. Vermittlung der eigenen Sprache und Hintergrundwissen des eigenen Landes. Newcomers sollen bereits Basiskenntnisse in Deutsch mitbringen. Die Freiwilligen investieren 4 bis 8 Stunden pro Monat für das Tandemtreffen. Es gibt 3 Tandemrunden, jede dauert sechs Monate: November 2017 – April 2018; Mai 2018 – Oktober 2018; November 2018 – April 2019.

Aysel Korkmaz ist Projektkoordinatorin, betreut einerseits die Tandems individuell und organisiert Gruppentreffen für Erfahrungsaustausch und Dialog.

Sind Sie Freiwillige/r oder Newcomer (Gefüchtete/r) und interessieren sich für eine Fahrt mit dem ‹Begegnungstandem›, dann melden Sie sich bei der Projektkoordinatorin Aysel Korkmaz: Aysel Korkmaz, 079 486 25 78, aysel.korkmaz@ref-bielbienne.ch Montag 13.30-17.00 Uhr; Dienstag 08:00-17.00 Uhr

Die Projektkoordinatorin

Aysel Korkmaz arbeitet zu 20 Prozent für das Projekt ‹ Auf Augenhöhe – Das Bieler Begegnungstandem›. Sie kam vor 18 Jahren als Kurdin aus der Türkei in die Schweiz, ist verheiratet und Mutter einer 6-jährigen Tochter.

Frau Korkmaz studierte an der Universität Fribourg Sozialarbeit und Politik und schloss an der Universität Bern mit einem Master in Erziehungswissenschaften ab. Sie hat in der schweizerischen Berufswelt Fuss gefasst und wirkt unter anderem als Ausbildnerin von Zivildienstleistenden beim Roten Kreuz im Modul ‹Kommunikation und Betreuung›. Das sei nicht immer einfach, weil einige Zivildienstler ungern die Schulbank drückten, verrät Aysel. Sie nimmt die Herausforderung jedoch gerne an, diese Personen zu motivieren, ihr Bestes aus sich heraus zu holen und in den Dienst am Nächsten zu stellen. Solchen Betreuungssituationen begegnen ‹Zivis› mit Seniorinnen und Senioren, mit Opfern von Naturkatastrophen, Menschen mit eingeschränkten Ressourcen oder auch mit Asylsuchenden. Aysel Korkmaz bildet sich stetig weiter in pädagogischen Kompetenzen wie Didaktik und Methodik.

Privat nimmt Frau Korkmaz aktiv teil am gesellschaftlichen Leben, beteiligt sich an verschiedenen Veranstaltungen im Quartier oder der Stadt Bern, wo sie wohnt. Die Frage ‚wo denn ihre Heimat sei‘, beantwortet sie so: «Ich kann hier aktiv meinen Lebensraum gestalten und mich selbst verwirklichen, so fühle ich mich in der Schweiz zu Hause»

Flyer Begegnungstandem

Von |10.11.2017|